selbstgemacht


Fröhlich-bunte Kräuternamen

Fröhlich-bunte PflanzensteckerMannomann, ist das in kurzer Zeit draußen heiß geworden. Hoffentlich überleben meine frisch gepflanzten Kräuter diese Hitze, denn im Sommer möchte ich gerne ein Gericht aus meiner frankfurter Heimat zubereiten – „Grüne Soße“. Hier im Schwabenland sucht man nach entsprechenden Kräutermischungen vergeblich, deshalb pflanze ich mir die sieben Kräuter halt in den Garten.

Ach ja, der Lorbeer gehört nicht zur Grünen Soße, keine Sorge.

Als jemand ohne grünen Daumen vergesse ich oft, welches Kraut wie heißt, somit ist eine Beschriftung der Pflanzen für mich unerlässlich. Für mich sieht Pimpinelle immer aus wie Petersilie, und Kerbel ist doch dieses da – oder war das Liebstöckel?

Vor kurzem habe ich ein paar wenige Buchstabenperlen gebraucht, die ich nicht einzeln bekam, sondern in einem 200g-Beutel mit gemischten Farben. Die kamen mir für neue Pflanzenstecker gerade recht! Mit bunten Glasperlen und leicht biegbarem Aludraht waren sie schnell gemacht und sind ein hübscher Farbtupfer im Kräuterbeet:

Fröhlich-bunter Pflanzenstecker


Tutorial: 5-fach-Kuli für Notenlinien

Wie in meinem letzten Beitrag angekündigt, kommt hier die Anleitung für den Stift, mit dem ich die Zeichnung in meinem Instagram-Video erstellt habe.
Hier erstmal als – Überraschung! – Instagram-Video (nur auf Englisch, sorry), darunter dann als klassische und deutschsprachige Bild-für-Bild-Anleitung:

Super einfach, nicht wahr? Es dauert wirklich gerade mal fünf Minuten, diesen Notenlinienkuli zu basteln. Und er lässt sich auf Vorrat als Geschenk herstellen (mache ich des öfteren für meine Flötenschüler). Man kann ihn nach Herzenslust verzieren! Wenn du auch einen machst, schick mir doch ein Bild davon und/oder tagge mich auf Instagram 😀 @ankeart


Regenmacher selbst gemacht 6

Regenmacher - kinderleicht, günstig, klasse für Kindergruppen!Auf der Suche nach Bastelideen für Kindergruppen? Im Herbst mache ich mit meinen Kindergruppen gerne Regenmacher, wenn es draußen trüb und nass ist. Den Knirpsen sage ich dann immer, dass wir nun den Regen selber machen, also denken die Wolken vielleicht „Hey, es regnet schon da unten, dann können wir ja aufhören“ 😉
Im Frühling geht es genauso gut, dann sage ich, dass die Natur jetzt viel Regen braucht, damit alles gut wächst. Und dann kann diese Aktion wunderbar draußen im Sonnenschein stattfinden.

Diese Anleitung ist nicht nur einfach, sondern auch kostengünstig für größere Gruppen. Pro Kind kostet das Material ca. 1 Euro. Was du dafür brauchst, gibt es im BaumarktBaumärkte sind genial! Dort kann ich stundenlang stöbern und kriege jede Menge Ideen, wie ich Material zweckentfremden kann!. Und so geht’s:

Materialliste:

  • Isolierschaumröhren (möglichst großer Innendurchmesser)
  • Cutter
  • Drahtstifte (ca. 25-35mmm) im Großpack
  • Schere
  • Reis oder kleine Steinchen
  • Gipsbinden (alternativ großes, festes Papier)
  • Pinsel (alternativ Filzstifte)
  • Abtönfarbe

Bereite einen Regenmacher vor, damit die Kinder ein Anschauungsobjekt haben.

Ich schneide immer ca. 10cm von jeder Röhre ab und halbiere den Rest. Daraus ergeben sich dann zwei Regenmacher.

Nun werden die Drahtstifte in Abständen von 1-2cm rundherum in den Isolierschaum gesteckt. Dabei kann man am einfachsten spiralförmig um die Röhre herumarbeiten. Für Kinder hilft die Vorgabe, mindestens einen daumenbreiten Abstand von Nagel zu Nagel einzuhalten.

Aus den 10cm-Stücken schneide ich die Stöpsel aus. Sie müssen so dick sein wie der Innendurchmesser der Röhren – mit Drahtstiften wird erstmal ein Stöpsel fixiert. Dann drehst du den Regenmacher um und kippst Reis oder kleine Steinchen in die Röhre (als Messbecher eignen sich kleine Filmdöschen prima, falls du sowas noch hast).

Nun kannst du auch diese Seite der Röhre verschließen.

Für kleinere Kinder: Verteile festes DinA3-Papier und lasse es von den Kindern anmalen. Die fertigen Kunstwerke wickelst du dann um die Regenmacher und steckst sie mit den Drahtstiften fest. Fertig – ganz ohne Sauerei.

Ältere Kinder können Gipsbinden zuschneiden, wässern und rundherum am Regenmacher anbringen. Nach dem Trocknen wird mit Abtönfarben fleißig gepinselt.
Schneidet die Gipsbinden der Länge nach zu, das macht’s einfacher 🙂

Dann nur noch bunt anmalen – fertig:

Die Variante mit Gipsbinden und flüssiger Farbe ist eher sommertauglich. Wer will schon Tische und Fußboden schrubben müssen…? Hier ein paar Eindrücke vom Sommer mit einer meiner Kindergruppen. Anschließend sind ein paar Väter mit dem Gartenschlauch angerückt.



Diese Anleitung stammt aus dem Jahr 2011, hier habe ich sie neu aufgelegt.


Anleitung: Regenbogengarn 2

Ein Moleskine-Notizheft ganz in schwarz? Schnarch-langweilig. Da musste was Farbiges her – eine Herringbone-Stickerei mit Regenbogengarn wäre schick. Doch nirgends fand ich Garn, das annähernd so aussah, wie ich es wollte. Also war Selbermachen angesagt, und diese Idee möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Zuerst misst Du das benötigte Garn ab, am besten geht’s mit Baumwoll-Häkelgarn. Synthetische Fasern würden die Farbe nicht richtig annehmen. Das Garn wickelst Du dann um einen Bleistift.



Das Ende fixierst Du am besten mit etwas Tesafilm.



Nun brauchst Du drei Sorten Tinte bzw. Tusche, und zwar Rot (am besten Magenta), Gelb und Blau.

Um einen Regenbogeneffekt zu kreieren, tupfst Du satt ringförmig Farbe auf das Garn, dabei muss Gelb in der Mitte sein.

Jetzt nimmst Du einen feuchten Borstenpinsel und tupfst die gelbe Farbe vorsichtig und während Du den Bleistift langsam drehst in die rote Farbe hinein – es entsteht Orange. Säubere den Pinsel und wiederhole das Tupfen von Gelb zu Blau – es entsteht Grün.

Wenn die Farben schön ineinander verlaufen sind, bist Du mit dem Schwierigsten fertig.

An das blaue Ende kommt noch ein Tupfen Rot, und an das rote Ende ein Tupfer Blau, damit jeweils ein lila Abschluss entsteht. Das kannst Du mit dem Pinsel verwischen, ohne ihn dazwischen nochmal auszuwaschen.
Zum Trocknen legst Du den Bleistift auf einen Teller oder eine Schüssel, so dass das Garn in Ruhe trocknen kann.

Nach dem Trocknen das Garn nur noch abwickeln und damit sticken – viel Spaß! Hier ist mein fertiger Kalender:


Und was machst Du damit? Bitte hinterlass‘ mir einen Kommentar, gerne mit Link zu Deiner Kreation.