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Wer macht mit? Pinspiration Challenge!

Meine Statistik bei Pinterest hat mich neulich fast umgehauen: Ich habe nahezu 1500 Pins auf 67 Pinwänden!

Holla, die Waldfee…

pinspirationchallengeNun steht ja mein Jahr 2015 unter dem Motto „Forward“, sprich vorwärts. Und da ich hauptsächlich kreative Pins habe, war die Idee beim Pinnen natürlich, die Dinge auszuprobieren. Daher setze ich mir jetzt zum Ziel: Wöchentlich einen Pin nachbasteln/-kochen/-backen – je nachdem , was ich mir rauspicke.

Eine „Pinspiration Challenge“, sozusagen.

 

schmelztitelHier kommt auch schon meine erste Pinspiration. Mein Söhnchen (3) liebt seine kleinen Spielzeuge, und er liebt Wasser! Eines Abends habe ich mir eine Tupperschüssel geschnappt und ca. zehn kleine Autos, Schlümpfe und Figürchen hineingelegt. Mit Wasser aufgefüllt und ab in den Gefrierschrank! Die Idee dazu hatte mir dieser Pin geliefert.
Am nächsten Tag, als unser Junior etwas unschlüssig in der Bude herum wanderte, stellte ich eine Auflaufform auf den Tisch und setzte den Knirps auf seinen Stuhl. Mit Verwunderung sah er, wie ich die Tupperschüssel aus der Gefriertruhe holte, kurz unter warmes Wasser hielt und einen bunten Klotz Eis in die Auflaufform kippte. Moment, bunt? „Mama, Traktor! Pinguin!“ – aufgeregt entdeckte mein Kleiner seine Spielzeuge. Wie könnten wir die denn aus dem Eis heraus bekommen? „Mama Föhn!“ – öhm, ja. Aber lieber nicht.

Nasensauger als PipetteEine kindgerechte Pipette besitze ich nicht, doch wollte ich den Kleinen auch nicht mit einer Einwegspritze hantieren lassen. Denn sonst wäre ich garantiert innerhalb von fünf Minuten durchnässt gewesen. Viel besser eignete sich ein „Nasensauger“ aus Gummi, mit dem man eigentlich bei kleinen Kindern den Nasenschleim absaugt. Klingt eklig, ist es auch 😉 Natürlich muss das Ding gut gewaschen und ausgekocht sein.
In eine Schüssel füllte ich warmes Wasser und demonstrierte meinem Kleinen, wie er mit dem Sauger das Wasser ansaugen und über dem Eisklotz ausleeren kann.
Es folgte eine gute Dreiviertelstunde Eis-Archäologie :).

Zwischendurch musste ich immer mal wieder das Tauwasser abgießen und das warme Wasser auffüllen, außerdem blieb der Tisch natürlich auch nicht trocken. Aber was für einen Spaß der kleine Kerl hatte! Und erstaunlich viel Geduld (normalerweise nicht seine Stärke)… „Mama, guck mal!“, hieß es immer dann, wenn ein weiteres Spielzeug frei geschmolzen war. Das erste „gerettete“ Auto durfte natürlich zugucken.

P2120565Ein eingefrorener Schlumpf sieht schon ziemlich makaber aus 😉

Bei den gefrorenen Spielzeugen war auch ein Spritztier dabei, das logischerweise in der Schüssel an die Oberfläche geschwommen wäre. Also habe ich das vor dem Einfrieren komplett mit Wasser gefüllt, was nach dem Freilegen ein zusätzlicher Gag war. Denn immer wieder musste das Tierchen dann „Pipi“, wenn wieder etwas Wasser im Inneren geschmolzen war.
Merkt man, dass unser Kind zur Zeit sehr interessiert an Ausscheidungen ist…?
P2120561Sowas wie ein Ekelgefühl hat sich bei ihm auch noch nicht entwickelt, sonst würde er nicht das Schmelzwasser aus dem Nasensauger trinken. Örks. Dreijährige sind eklig 😉

Diese Aktivität gibt es bei uns garantiert noch öfter, der Pin hat sich vollkommen gelohnt! Für unseren Zwerg ist dieses Eisschmelzen eine gute Übung in Geduld und Feinmotorik.

Mal schauen, was ich mir als nächstes vornehme.

Und Du? Machst Du bei meiner Challenge mit?


Glitzer-Galaxie in der Flasche 3

Glitzer-GalaxieAls großer Pinterest-Fan bin ich neulich beim Stöbern auf dieses Projekt gestoßen: „The Pinterest Project: A Calming Glitter Bottle“. Vielen Dank für die Inspiration, Jamie! Da unser Junior liebend gerne mit Wasserflaschen spielt (PET, nicht Glas), musste ich unbedingt eine Flasche nachbasteln. Das ist supereinfach und gibt einen zauberhaften Effekt. Die Zugabe von blauer Lebensmittelfarbe (ich nehme mal an, mit normaler Tinte ginge es auch) lässt das Ergebnis wirken wie galaktische Nebel. Anleitung gefällig?

 

Du brauchst:

  • 1 leere 0,5l PET-Flasche (Größe ideal für Kinderhände) mit abgelöstem Etikett
  • 1 transparentes Gefäß zum Anmischen
  • Glitzerkleber
  • transparenter Bastelkleber
  • Bastelglitzer nach Belieben
  • Heißes Wasser
  • blaue Lebensmittelfarbe bzw. Tinte
  • Gewebe- oder Montageband

zutatenGenaue Maße habe ich nicht, im Grunde ging das alles nach Gefühl. Am Anfang habe ich mir auf der Rührschüssel markiert, wieviel später in die Flasche passt, das machte das Auffüllen leichter. Erst habe ich zwei Tuben alten Glitzerkleber (silber und gold) in die Schüssel entleert, dann eine halbe Tube Bastelkleber. Sinn des Ganzen ist, dass die Flüssigkeit später etwas sämiger wird und somit der Glitzer nicht zu schnell zum Boden sinkt. Man kann auch Glycerin hinzufügen, doch das hatte ich nicht. Jamie schreibt, dass sie nicht-wasserlöslichen Kleber bevorzugt, doch ich hatte nur wasserlöslichen und habe keine Probleme damit bekommen.

gemischtMit gekochtem Wasser habe ich die Schüssel bis zur Markierung aufgefüllt und alles gut verrührt. Da es noch etwas langweilig aussah, habe ich zwei Röhrchen mit Hologramm- und Goldglitzer reingeschüttet. Sich ergebende Klümpchen habe ich mit der Rückseite eines Löffels zerdrückt.

Am Schluss kam ein guter Schuss blaue Lebensmittelfarbe hinzu, wodurch das Wasser ein herrliches lmfarbe2Dunkelblau annahm. Ich ließ das Gebräu auf Zimmertemperatur abkühlen und füllte es mit Hilfe eines Trichters in die Flasche. Den Verschluss schraubte ich fest auf die Flasche und versiegelte den Deckel zusätzlich mit einem Streifen Gewebeband. Ich will ja nicht, dass irgendwann die Soße wieder ungeplant rauskommt 🙂 Jedenfalls kommt die Flasche gut an, denn wenn man sie dreht und schüttelt, glitzert und funkelt es herrlich.

Fotografisch lässt sich schlecht einfangen, wie hübsch der Glitzer sich durch die Flasche bewegt, deswegen habe ich’s mal gefilmt: