Kunstprojekt: Namensmonster

 
[trx_infobox style=“info“ closeable=“yes“]logokleinNicht wundern, dies ist ein Crossposting meiner beruflichen Webseite kreamusika.de – ich poste es auch hier, weil ich es zusätzlich auf Englisch veröffentlichen möchte.[/trx_infobox]

tanja1Namen sind nichts als Schall und Rauch? Von wegen! In unseren Namen steckt mehr, als du vielleicht denkst. So wird aus einem einfachen Vornamen …

… ein einzigartiges Monster!

tanja2a

Der Trick ist simpel. In Schreibschrift und möglichst groß wird der Vorname auf ein zuvor mittig gefaltetes Blatt Papier geschrieben. Dabei ist die Falzlinie unsere Schreiblinie.

Nun falten wir an dem Knick das Blatt nach hinten und pausen auf der unbeschrifteten Seite mit dem gleichen Stift den Namen möglichst genau durch. Ein Fenster dient dabei als Leuchtkasten.

schritt1-4Nach dem Aufklappen sieht unser Name schon sehr interessant aus!

schritt5tanja2Sollte dein Name auch Unterlängen haben, so wie oben im Beispiel „Tanja“ das j, dann musst du beim Durchpausen das Papier noch einmal umdrehen und den Buchstaben auf der Vorderseite ergänzen. So wie hier: →

Jetzt überlegen wir, wo oben und unten sein soll. Wird unser Monster Flossen, Beine, Flügel oder sonstige Extremitäten haben? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Die Formen der Buchstaben geben uns einen Rahmen vor. Was wir dort hineinzeichnen oder ergänzen, bleibt uns selbst überlassen. Gestalten wir das Monster symmetrisch? Ist es freundlich oder gruselig? Oder sitzen sogar mehrere Kreaturen übereinander?

Dieses süße Monster hat Malin (8) gezeichnet:

MalinUnd hier sind noch zwei Beispiele – je nachdem, wieviel Zeit man investiert, werden die Monster natürlich unterschiedlich detailliert ;). Auch die Dicke der Schrift verändert den Charakter der Zeichnung:

Chris Lenni

Mein eigenes Namensmonster kam nicht ohne Katze aus, der Rest ist spontan dazu erfunden. Hier ein Vorher-Nachher-Effekt (wenn in deinem Browser JavaScript aktiviert ist, siehst du hier zwei überlagerte Bilder und kannst mit dem Schieberegler in der Mitte hin- und herschalten):

 

Namensmonster-Kunstprojekt via kreamusika.deIch bin ein großer Fan von Pinterest und nutze es u.a. zum Sammeln von Inspirationen für den Unterricht. Gerne darfst du diese Grafik als Pin benutzen oder meinen vorhandenen Pin teilen.


12 Tags of 2015 – Februar

12 Tags of 2015 - February

Oh, stimmt ja, die deutsche Übersetzung fehlte noch :) Hier also kommt mein Februar-Tag für Tim Holtz‘ Challenge “12 tags of 2015“ (Februar-Aufgabe). Mein Tag ist nicht so aufwendig, wie ich ihn geplant hatte, aber irgendwie war er plötzlich einfach fertig und so, wie er war, genau richtig.
Meine Eltern sammeln alte Postkarten, von denen ich einige Motive (eingescannt und gedruckt) für diesen Tag verwendet habe. Die Handschrift am oberen Rand stammt aus einem alten Rezeptbuch vom Flohmarkt.

Hier sind noch zwei Detailbilder (die beiden Sticker hatte ich noch herumliegen, ebenso das Spitzenband):

12 Tags of 2015 - February detail12 Tags of 2015 - February detail


Pinspiration Nr. 3: Experiment Citra Solv 2

Wie ich über Citra Solv gestolpert bin, weiß ich schon nicht mehr – vermutlich beim Stöbern auf Seiten über Altered Journals.

Citra Solv ist nichts anderes als ein Reinigungskonzentrat auf Basis von reinem Orangenöl, das nicht nur prima zum Putzen geeignet ist, sondern auch die Druckertinte bestimmter Magazine (National Geographic und GEO) anlöst. Dadurch kann man interessante, abstrakte Effekte erzielen. Es gibt viele Künstler, die mit Citra Solv arbeiten, von kleinen Künstler-Sammelkarten (ACEOs bzw. ATCs) bis hin zu großen Werken auf Leinwand ist alles möglich.

Meine Pinspiration ist diesmal eine ganze Pinwand, nämlich diese hier. So viele verschiedene Inspirationen auf einmal, da konnte ich nicht anders: Citra Solv bestellt und losgelegt :)

Eine Vorbemerkung: Der Raum sollte wirklich gut durchlüftet sein, der Geruch ist nämlich heftig. Angenehm orangig, aber eben sehr stark. In meinem Fall durfte ich ein Gästezimmer belagern, das anschließend in aller Ruhe auslüften konnte.

Soweit zum Vorgehen, es ist wirklich simpel. Wenn die Papiere alle getrocknet sind, folgt die Sichtung. Manche sind unspektakulär (da hilft u.U. nochmaliges Zusammenknüllen und Abspülen), andere faszinierend. Schau mal hier, wie meine Papiere aussehen:

Jetzt bleibt natürlich noch die Frage, was ich damit anstelle. Collagen? Altered Journal? Darauf malen? Vermutlich probiere ich von allem etwas, ich werde darüber berichten.


Pinspiration Nr. 2

pinspirationchallengeMeine zweite Pinspiration lieferte mir eine Anleitung für wunderschöne Ohrringe im romantisch-altmodischen Stil, hier ist der Original-Pin. Die genau gleichen „Zutaten“ für die Ohrringe habe ich nicht finden können bzw. waren sie inkl. Versand aus Übersee schlichtweg zu teuer. Aber es sollte schließlich keine 1:1-Kopie werden. Was bei meiner Spielerei miit zwei verschiedenen Farbkombis herauskam, siehst Du hier:
"Pinspired" Earrings
Ganz niedlich, gell? Wobei ich eher dazu tendiere, sie als Kettenanhänger umzumodeln. Denn dieses Gebamsel am Ohr würde mich auf Dauer nerven 😉

Falls Du auch bei meiner Pinspiration-Challenge mitmachen möchtest, trage Dich hier im Linky ein:


Freebie! Vintage Labels & Retro Paper

Für Euch gibt’s heute 6 Vintage-Etiketten und ein Papier im Retro-Look, ich wünsche viel Spaß damit! Natürlich freue ich mich, wenn Ihr mir Eure damit gestalteten Layouts zeigt :)

Ein Klick aufs Bild bringt Dich zum Download bei box.net (ca. 52MB):

anke-art_freebie2015-02