Kunst


Glad to be odd

Zu schade, dass man diesen Satz nicht 1:1 auf Deutsch übersetzen kann. Bei uns gibt es ungerade und gerade Zahlen, im Englischen sind sie „odd“ (was auch soviel wie „seltsam“ oder „ungewöhnlich“) bedeuten kann und „even“ („eben“).
Und Dr. Seuss ist hier wenig bekannt, er war ein amerikanischer Autor und Zeichner – vor allem bekannt durch den „Grinch“.


Season of Happy und eine Font-Vorschau

Habt Ihr schonmal Küchentücher gekauft, nur weil das geprägte Muster darauf so hübsch war? Vor kurzem stieß ich auf herzige Küchentücher, mit deren Hilfe ich ein paar Seiten meines Art Journals grundiert habe. Vollkommen schnell und einfach: Eine Buchseite mit Gesso grundieren und auf die feuchte Farbe das Küchentuch legen. Leicht und gleichmäßig drüberstreichen und sanft drücken, dann sofort das Tuch abziehen. Ein Teil des Gessos bleibt am Tuch hängen, doch das eingeprägte Muster nimmt keine/kaum Farbe auf und bleibt auf dem Papier. Fertig:

Dann bearbeitest Du das Papier nach Belieben weiter. Mit kräftigen Acrylfarben möchte ich das unbedingt auch noch ausprobieren, doch vorerst diente mir die Technik echt nur als Malgrund. Für Get Messy (neues Thema: Happy) habe ich diese Woche eine Doppelseite in meinen Lieblingsfarben drauf los gestaltet:

Zum kreativen Experimentieren bleibt mir gerade nicht viel Zeit, denn ich arbeite an zwei neuen Fonts. Die sollten eigentlich heute fertig werden, doch wenn das Kind kränkelt, verschieben sich die Prioritäten. Immerhin eine Vorschau kann ich bereits bieten:
HAPPYMAIL

Na? Wird die Schrift nicht schön?

Drückt mir die Daumen, dass ich das Schätzchen in den nächsten Tagen veröffentlichen kann!


Künstlerische Flüchtlingshilfe

getmessyXunhcrUi, wie aufregend – ein Buch, in dem ich zwei Seiten gestalten durfte, ist nun über den Bücherdienst „Blurb“ erhältlich 😀
Get Messy X UNHCR
Seit Juli bin ich ja in der kreativen Artjournaling-Gruppe „Get Messy“ aktiv. Wir hatten gemeinsam beschlossen, ein Projekt zu realisieren, bei dem wir zum Thema Flüchtlingshilfe ein Buch gestalten, dessen gesamter Erlös dem UNHCR (also der UNO-Flüchtlingshilfe) zugute kommt. Ich kann immer noch kaum glauben, in welch kurzer Zeit unsere Mädels das auf die Beine gestellt haben.

Mein Buch ist bereits unterwegs, ich freue mich riesig 😀

 


Ich habe mit mir getauscht

… denn leider bin ich zu spät bei Get Messy eingestiegen, um am Swap teilzunehmen. Swap bedeutet Tausch, und in diesem Fall ging es um verschiedene Papiere. Was Bestempeltes, etwas mit Textur, etwas mit Text… habe ich auch alles irgendwo rumfliegen, deshalb konnte ich so tun, als würde ich ein Päckchen für jemanden packen. Heraus kam diese Kombination, auf dem Bild bereits zu einer Art Journal-Seite zusammengefügt:

 
Für die neueste Skizze bei Retrosketches fiel mir diese eindeutig zweideutige Karte ein:
anke-art_rs187

Ansonsten bin ich bereits hibbelig, weil Ende nächster Woche ein Kreativmarkt ansteht, an dem ich teilnehme. Details dazu morgen 😀


Worte und Taten

Mein Handy stirbt einen langsamen Tod, deshalb kann ich zur Zeit nichts bei Instagram hochladen.

Buhuuuu!

Und blöd angestellt habe ich mich bei meinen neuen Seiten, unfassbar… Dass man auf frisch geschriebenem Text nicht die Hand abstützen sollte, ist ja eigentlich logisch, aber was macht Anke? Schmiiiiiiert sich den Text an die Hand und über die halbe Seite. Wie lustig, dass der Titel der Seite „Wisdom“, also „Weisheit“ ist 😉
Dann musste ich den Text halt nochmal auf Papier schreiben und einkleben, macht ja nix.
2015-10-wisdom
Das Bild am unteren Rand besteht aus zwei „aufgespaltenen“ Bildern, die Inspiration kam von Get Messy.

Für eine Doppelseite habe ich eine ältere, mit CitraSolv verfremdete GEO-Heftseite benutzt. Darauf einen Textausschnitt von „All the Answers“ von Kieran Halpin mit Schablone geschrieben, mit Gelstift ausgemalt. Die Zeile bedeutet übrigens soviel wie „Ich mag zwar nicht alle Antworten haben, nein – aber das ist auch gut so“. Es geht um all die existenziellen Fragen, die ich mir stelle.2015-10-answers

Eine witzige Seite entstand rund um mein Lieblingswort: Schlabbergulsch. Das Wort gibt es offiziell nicht, es existiert nur in unserer Familie und bezeichnet das schlabberige Eiweiß, das noch nicht durchgegart ist, bei Spiegeleiern und weiteren Eierspeisen.2015-10-schlabbergulsch

Meine Lieblingsseite diese Woche dreht sich um die Lieblingsbücher meiner Kindheit: „Der kleine Vampir“ von Angela Sommer-Bodenburg. Ich habe alle Bücher verschlungen, und wie gerne wäre ich selbst mal mit einem kleinen Vampir durch die Nacht geflogen! Nun ja, aufs Bluttrinken und den ganzen Muffelkram wie Särge und Gruften wäre ich nicht scharf gewesen…

2015-10-vampire

Die Fotos sind heute nicht der Überhammer, ich musste mit der Schreibtischlampe improvisieren 😉

Geht Euch das frühe Dunkelwerden im Herbst auch so auf den Keks?