Meine Werke


63 Tausend in einer Woche

Letzte Woche schnappte ich mir meinen 5-fach Kuli, zeichnete ein kleines „a“ und füllte es mit den ersten paar Takten des Liedes „ABC“ von den Jackson 5. Das Zeichnen hatte ich gefilmt und lud es bei Instagram hoch, um es dem „Letter Archive“ hinzuzufügen, das handgezeichnete/ -geschriebene Buchstaben sammelt.

Oh. Wie. KRASS!

Innerhalb der ersten paar Stunden wurde das Video tausendfach angeklickt! Normalerweise kriege ich ±60 Views/Likes für meine Fotos, also war ich komplett baff. Momentan sind es ca. 19 Tausend Klicks auf meinem persönlichen Profil:

Als dann noch das Letter Archive mein Video teilte, kam eine schwindelerregend hohe Zahl von Views dazu (44k!!!) sowie Dutzende Kommentare (und mehr als 100 neue Abonnenten, juchuh!). Eine der am häufigsten gestellten Fragen ist die nach dem 5-fach Kuli. Nun ja, den habe ich selbst gemacht, aber ich werde die Anleitung gerne mit Euch teilen. Das dauert noch ein paar Tage, aber Du kannst mir auf Instagram folgen und/oder meinen Newsletter abonnieren, dann verpasst Du’s nicht.

 

Eine Sache, die ich komplett verbockt habe, ist die Länge des Videos. Es ist etwas länger als die bei Instagram erlaubte Minute, deshalb sieht man die letzte Komplettdarstellung der Zeichnung nicht. Hier könnt Ihr sie in Ruhe anschauen:

letter_a_anke-art

Jaaaa, ich weiß, dass da ein paar kleine Fehlerchen in der Notation sind. Das ist künstlerische Freiheit, okay? 😉


Von klarem Wasser bis lila Regen

Was für ein Jahr! Im Jenseits tummeln sich nun jede Menge großartige Künstler, manche davon noch viel zu jung 🙁
Immerhin hatte ich die große Freude, Roger Cicero zweimal live sehen zu können, zuletzt im vergangenen Jahr.
Ich vermute, es ist ganz gut, dass man nicht weiß, wieviel Zeit einem noch bleibt…
Anfang April startete meine Get Messy-Freundin Torrie Gass alias Fox&Hazel eine kleine Challenge, die mich spontan motiviert hat, mein „ich müsste mal wieder regelmäßig malen“ in die Tat umzusetzen. Wenn man alles nur aufschiebt, bleibt irgendwann keine Gelegenheit mehr, nicht wahr?
Die Challenge bestand in 30 Anregungen für den Monat April. Jeden Tag eine kleine Mal-Aufgabe mit Wasserfarben bzw. Aquarell. Viele meiner kleinen Werke habe ich auf Instagram veröffentlicht, hier seht Ihr sie nun auch:

Mir lief es am Tag der Anregung „Purple“ (= lila) kalt den Rücken runter, als ich die Nachricht von Prince’s Tod las. Was für ein gruseliger Zufall.

Wegen des großen Erfolgs der April-Challenge hat Torrie sie nun im Mai fortgesetzt. Diesmal verwende ich sogar richtiges Aquarellpapier 😉


Programmieren ist wie Sex

Als Instagram-Nutzer freut man sich über jedes Herz und jeden neuen Abonnenten, nicht wahr? Vor zwei Tagen habe ich mal was Anderes hochgeladen als meine Artjournaling-Seiten, „Faces in Places“ und sonstigen Bilder, nämlich ein neu gestaltetes Poster mit einem frechen Zitat.

Ui, das hat mal eben über Nacht so richtig abgesahnt!

Scheinbar gibt es jede Menge Programmierer mit viel Humor, die das Zitat von Michael Sinz lustig finden (aus eigener Erfahrung?). Auf Deutsch heißt es soviel wie „Programmieren ist wie Sex. Ein Fehler, und du hast ihn dein Leben lang an der Backe.“ Hier das Instagram-Bild:

Ich finde ja, auf dem Instagram-Bild ist der Text fast zu klein zum Lesen. Auf dem Monitor geht’s, aber auf dem Smartphone? Hier eine größere Variante (interessant, wie anders die Farben durch den neutralen Hintergrund wirken):

Programming is like Sex

Ob sich Bill Gates über so ein Poster freuen würde?

Als digitaler Download zum Selbstausdrucken gibt es das Poster hier: „Programmieren ist wie Sex…-Poster“


Glad to be odd

Zu schade, dass man diesen Satz nicht 1:1 auf Deutsch übersetzen kann. Bei uns gibt es ungerade und gerade Zahlen, im Englischen sind sie „odd“ (was auch soviel wie „seltsam“ oder „ungewöhnlich“) bedeuten kann und „even“ („eben“).
Und Dr. Seuss ist hier wenig bekannt, er war ein amerikanischer Autor und Zeichner – vor allem bekannt durch den „Grinch“.


Season of Happy und eine Font-Vorschau

Habt Ihr schonmal Küchentücher gekauft, nur weil das geprägte Muster darauf so hübsch war? Vor kurzem stieß ich auf herzige Küchentücher, mit deren Hilfe ich ein paar Seiten meines Art Journals grundiert habe. Vollkommen schnell und einfach: Eine Buchseite mit Gesso grundieren und auf die feuchte Farbe das Küchentuch legen. Leicht und gleichmäßig drüberstreichen und sanft drücken, dann sofort das Tuch abziehen. Ein Teil des Gessos bleibt am Tuch hängen, doch das eingeprägte Muster nimmt keine/kaum Farbe auf und bleibt auf dem Papier. Fertig:

Dann bearbeitest Du das Papier nach Belieben weiter. Mit kräftigen Acrylfarben möchte ich das unbedingt auch noch ausprobieren, doch vorerst diente mir die Technik echt nur als Malgrund. Für Get Messy (neues Thema: Happy) habe ich diese Woche eine Doppelseite in meinen Lieblingsfarben drauf los gestaltet:

Zum kreativen Experimentieren bleibt mir gerade nicht viel Zeit, denn ich arbeite an zwei neuen Fonts. Die sollten eigentlich heute fertig werden, doch wenn das Kind kränkelt, verschieben sich die Prioritäten. Immerhin eine Vorschau kann ich bereits bieten:
HAPPYMAIL

Na? Wird die Schrift nicht schön?

Drückt mir die Daumen, dass ich das Schätzchen in den nächsten Tagen veröffentlichen kann!